
Ja, Italien ist weithin bekannt als das Land der Pasta, des Gelatos und der Pizza. Ein wesentlicher Bestandteil der italienischen Kultur sind die kulinarischen Traditionen, die von Region zu Region variieren und weltweit geschätzt werden.
Doch wie schaut die wahre Geschichte der Pizza aus? Woher stammt ihr Name, und wann wurde sie zum ersten Mal gebacken?

Der Ursprung dieses Gerichts ist uralt: Von „Pizza“ kann man sprechen, seit Menschen angefangen haben, schmale Scheiben ungesäuertes Brot auf heißen Steinen zu backen. Der Teig wurde aus Wasser und zerdrückten Gerstenkörnern hergestellt, weshalb er den Namen „Pizza“ erhielt, der vom lateinischen „pinsere“ stammt und „zerquetschen“ oder „schlagen“ bedeutet.
Die Ägypter waren die ersten, die Hefe verwendeten, und diese neue Art der Zubereitung fand im internationalen Handel als Tauschmittel Verwendung.
In Süditalien fanden wichtige Entwicklungen statt, um die „Pizza“ schmackhafter zu machen. Zunächst bereiteten die Köche eine Fladenbrot-Pizza mit Knoblauch, Schmalz und Salz zu, die dann mit Öl, Käse und aromatischen Kräutern wie Basilikum verfeinert wurde. Darüber hinaus entstand in dieser Zeit eine weitere Art von „Schiacciata“ namens „Cicinielli“, die mit Fischstücken belegt war.
Die Tomatensoße wurde nach ihrer Einfuhr aus Amerika und der Verbreitung durch die Spanier in Europa eingeführt. Laut einem Dokument aus dem Jahr 1778 mit dem Titel „Il Cuoco Galante“ von Vincenzo Corrado wurde die Soße zunächst zu Makkaroni und nicht zu Pizza gereicht.

Die erste Pizza mit Tomaten stammt aus den Jahren 1840-1850, als Tomaten zu einer Pizza mit Büffelmozzarella hinzugefügt wurden.
Die offizielle Einführung dieses Gerichts erfolgte im Jahr 1889, als Don Raffaele Esposito und seine Frau Donna Rosa Brandi an den Hof des italienischen Königs Umberto I. und Königin Margherita eingeladen wurden, die ihre berühmte Pizza probieren wollten. Sie bereiteten drei bekannte Varianten zu: die Pizza „alla Vasenicola“ (mit Speck, Käse und Basilikum), die Pizza „alla Marinara“ (mit Tomatensoße, Knoblauch, Öl und Oregano) und die Pizza „Margherita“ (mit Tomatensoße, Mozzarella, Öl und Basilikum), die nach der Königin benannt wurde. Die Farben des Gerichts entsprachen denen der italienischen „Tricolore“-Flagge, wodurch die Pizza weltweit zum Symbol dieses Landes wurde.
Nach 1889 wurde das Gericht in Italien und im Ausland sehr beliebt, insbesondere in Amerika, wo ausgewanderte „Pizzaioli“ es zu Beginn des 20. Jahrhunderts importierten. Obwohl sich in den letzten Jahrzehnten viele Pizzavarianten verbreitet haben, bleibt das authentische und traditionelle Rezept das neapolitanische, bei dem der Teig weich und schmal ist und hohe Ränder hat, die als „cornicione“ bezeichnet werden.
Wenn Sie also die „echte italienische Pizza“ probieren möchten, empfehlen wir Ihnen einen Besuch in Neapel und Kampanien! Wählen Sie eine unserer Unterkünfte in der Region, in der Nähe von Neapel und der Amalfiküste, und entscheiden Sie sich für Ihr Lieblingshotel!