Archiv für "Kultur"
Sie planen eine Reise nach Italien? Stöbern Sie durch unsere informativen Artikel der endlosen Auswahl an Sehenswürdigkeiten und Unternehmungen in diesem hübschen Land. Verschwenden Sie keine Zeit während Ihres einmaligen Urlaub. Wir empfehlen die Artikel auszudrucken und mitzubringen. Wenn Sie sich für einen Aufenthalt in einer unserer wunderschönen Ferienhäuser in Italien entscheiden, werden Sie garantiert einen unvergesslichen Urlaub verbringen - wir hoffen die Artikel erreichen Sie als hilfreiche Quelle an Information über Italien.
Februar 6, 2026
Zeitlose Aromen zwischen Tradition und Lebenskunst
Laut TasteAtlas, belegt die griechische Küche den zweiten Platz unter den besten Küchen der Welt übertroffen lediglich von der italienischen. Diese Auszeichnung bringt die kulinarische Seele des Landes treffend auf den Punkt: Die griechische Gastronomie besticht durch eine scheinbare Einfachheit, die in Wirklichkeit auf erstklassigen Zutaten und einer konsequenten Orientierung an der Saisonalität beruht. Die Esskultur in Griechenland ist weit mehr als reine Nahrungsaufnahme. Sie steht für Geselligkeit, Tradition und die enge Verbundenheit mit der eigenen Region. Frische Produkte, regionale Spezialitäten und überlieferte Rezepte verschmelzen zu einem authentischen Geschmackserlebnis, das Gäste in die mediterrane Lebensart eintauchen lässt und jede Mahlzeit zu einem besonderen Moment macht.
Für alle, die einen unvergesslichen Urlaub planen, gibt es eine besonders spannende Nachricht: Die Insel Kreta wurde von TasteAtlas zu einem der weltweit führenden gastronomischen Reiseziele gekürt. Diese Auszeichnung beruht nicht auf kurzlebigen Trends, sondern auf einer tief verwurzelten, authentischen Esskultur, die den Alltag der Insel seit Generationen prägt. Besucher entdecken hier eine Küche voller Charakter und intensiver Aromen. Frische, regionale Zutaten stehen im Mittelpunkt jeder Mahlzeit: hochwertiges Olivenöl, sonnengereifte Oliven, traditionelle Käsesorten und ausgewählte Weine bilden die Grundlage zahlreicher Spezialitäten. So wird jede Speise zu einer genussvollen Reise durch die Landschaft, Geschichte und Lebensart Kretas.
Ein tausendjähriges Mosaik: Geschichte und Einflüsse der griechischen Küche
Die griechische Küche zählt zu den ältesten Europas und hat sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem facettenreichen Mosaik entwickelt. Geprägt vom milden Mittelmeerklima, der besonderen Geografie der Inselwelt und den historischen Handelsrouten des Mittelmeerraums, entstand eine Esskultur, die bis heute ihre Ursprünglichkeit bewahrt hat. Bereits in der Antike bildete die berühmte „Triade“ aus Getreide, Olivenöl und Wein, die Grundlage der Ernährung, ergänzt durch Hülsenfrüchte, fangfrischen Fisch, saisonales Gemüse, aromatische Wildkräuter und hochwertige Milchprodukte. Doch Essen war in Griechenland nie bloß Nahrungsaufnahme. Mahlzeiten waren und sind Ausdruck von Gemeinschaft, Tradition und kultureller Identität. Dieses Lebensgefühl zeigt sich bis heute in lebhaften Tavernen, bei langen Familienessen und in der herzlichen Gastfreundschaft, die Besucher im ganzen Land erleben dürfen. Jede Speise erzählt ein Stück Geschichte und verbindet Genuss mit gelebter Kultur.
Im Laufe der Jahrhunderte hat die Küche in Griechenland zahlreiche Einflüsse, aufgenommen und dabei dennoch ihre unverwechselbare Identität bewahrt. Gewürze und Trockenfrüchte aus dem Nahen Osten und der persischen Welt bereicherten die Aromen, während das römische und byzantinische Erbe Back- und Konservierungstechniken verfeinerte und eine bis heute bedeutende Käsetradition prägte. Während der osmanischen Epoche entwickelten sich Spezialitäten wie Meze und sirupgetränkte Desserts, die bis heute fester Bestandteil der Landesküche sind. Meze bezeichnen eine Auswahl kleiner Gerichte, die als Vorspeisen serviert werden und von marinierten Oliven bis hin zu gefüllten Weinblättern reichen. Sie stehen für ein geselliges, gemeinschaftliches Genusserlebnis, bei dem das Teilen im Mittelpunkt steht. Süßspeisen auf Basis von Fladenbrot und aromatischem Sirup erzählen vom kulturellen Austausch über Jahrhunderte hinweg. Auch das bekannte Tzatziki – eine erfrischende Kombination aus Joghurt, Gurken und Knoblauch – verweist bereits im Namen, der sich vom türkischen Wort „cacık“ ableitet, auf diese historischen Verbindungen.
Vor allem die griechischen Inseln nahmen im Laufe der Geschichte venezianische und italienische Einflüsse auf und entwickelten daraus eigene kulinarische Nuancen sowie neue Begriffe. So gilt Pastitsio heute als fester Bestandteil der griechischen Küche, doch seine Wurzeln liegen in der mediterranen Kochtradition, in der Schichten aus Nudeln, würzigem Hackfleisch und cremiger Béchamelsauce zu einer harmonischen Komposition vereint werde.
Das Ergebnis ist eine Küche mit klarer Handschrift: Olivenöl spielt die Hauptrolle, regionale Zutaten stehen im Mittelpunkt, aromatische Kräuter verleihen jedem Gericht Tiefe, und die Geselligkeit bildet das Herz jedes kulinarischen Erlebnisses. Jeder Bissen erzählt von jahrhundertealten Traditionen, vom Zusammenspiel von Land und Meer, und lädt zu einer genussvollen Reise ein, die alle Sinne anspricht.
Griechische Zutaten: Die Basis einer zeitlosen Küche
Die besondere Stärke der griechischen Küche liegt weniger in aufwendigen Zubereitungen als in der hohen Qualität ihrer Zutaten. Wenn Olivenöl authentisch ist, Tomaten reif und saisonal geerntet werden und Käse nach traditionellen Methoden hergestellt wird, entstehen selbst aus einfachen Gerichten ausgewogene und charaktervolle Geschmackserlebnisse.
Olivenöl bildet die Grundlage dieser Kochkultur. Es ist nicht nur Würzmittel, sondern ein zentraler Bestandteil der täglichen Ernährung und eng mit Landwirtschaft und Landschaft verbunden. Besonders auf Kreta spielt es eine wichtige Rolle in der regionalen Küche. Ebenso bedeutend sind Oliven selbst, allen voran die bekannten Kalamata-Oliven. Mit ihrem festen Fruchtfleisch und ihrem intensiven Aroma stehen sie beispielhaft für die Qualität und Ursprünglichkeit vieler griechischer Produkte.
Auch im Bereich Käse, verfügt Griechenland über eine große und traditionsreiche Vielfalt. Feta gilt als bekannteste Sorte und wird seit Jahrhunderten in Salzlake gereift. Heute ist er eine feste Größe der griechischen Küche und wird nicht nur im klassischen griechischen Salat verwendet, sondern auch für herzhafte Kuchen, Aufläufe und verschiedene Füllungen. Neben Feta spielen weitere Käsesorten eine wichtige Rolle, darunter Kasseri, Kefalotyri und Manouri. Jede dieser Spezialitäten besitzt eigene geschmackliche Eigenschaften und typische Verwendungsarten. Gemeinsam spiegeln sie die regionale Vielfalt und die lange handwerkliche Tradition der griechischen Käseherstellung wider.
Besonders hervorzuheben ist Graviera, eine der wichtigsten Hartkäsesorten Griechenlands. Auf Kreta steht der Graviera Kritis für hohe Qualität. Er wird überwiegend aus Schafsmilch hergestellt, teilweise mit Ziegenmilch ergänzt, und zeichnet sich durch ein aromatisches, leicht würziges Profil aus, das sowohl pur als auch in warmen Gerichten gut zur Geltung kommt. Ebenfalls bekannt ist der Graviera aus Naxos, der für sein milderes und buttrigeres Aroma geschätzt wird. Diese Variante wird aus Kuhmilch hergestellt und unterscheidet sich dadurch deutlich von den kretischen Versionen.
Zu den prägenden Zutaten der modernen griechischen Küche zählen außerdem zwei Produkte mit starker regionaler Identität. Der griechische Joghurt erhält durch ein spezielles Abtropfverfahren seine feste und cremige Konsistenz. Er ist vielseitig einsetzbar und findet sich sowohl in herzhaften Speisen als auch in Desserts, häufig kombiniert mit Honig und Nüssen. Ebenso bekannt ist die Pistazie aus Ägina (Fystiki Aeginas), die beispielhaft für die enge Verbindung zwischen Produktqualität und Herkunft steht. Ihr intensives Aroma und ihre lange Anbautradition machen sie zu einer geschätzten Spezialität.
Diese Zutaten verdeutlichen, wie stark die griechische Küche von regionalen Produkten, traditionellen Herstellungsverfahren und einer ausgeprägten Esskultur geprägt ist, in der Genuss und Gemeinschaft eng miteinander verbunden sind.
Die großen Klassiker: griechische Aromen zwischen Taverne und Alltag
Die griechische Küche ist auch international für einige besonders typische Gerichte bekannt, die sich durch klare Aromen und einfache, bewährte Zubereitungen auszeichnen. Gyros und Souvlaki gehören zu den bekanntesten Spezialitäten und stehen für eine alltagsnahe, unkomplizierte Esskultur, die sowohl an Straßenständen als auch in traditionellen Tavernen gepflegt wird. Gyros besteht meist aus Schweinefleisch oder Hähnchen, das auf einem vertikalen Spieß gegart, in dünne Scheiben geschnitten und in weichem Pita-Brot serviert wird. Typische Beilagen sind Tomaten, Zwiebeln und Tzatziki, eine Joghurt-Gurken-Sauce mit Knoblauch. Souvlaki hingegen bezeichnet marinierte Fleischspieße, die gegrillt und häufig mit Brot, Gemüse oder Salat serviert werden. Beide Gerichte sind fester Bestandteil der griechischen Alltagsküche und zeigen, wie stark Genuss, Geselligkeit und einfache Zutaten miteinander verbunden sind.
Moussaka zählt zu den bekanntesten Ofengerichten der griechischen Küche. Typisch sind Schichten aus Auberginen, gewürztem Hackfleisch und einer goldbraun überbackenen Béchamelsauce. In vielen Haushalten wird dieses Gericht traditionell für gemeinsame Mahlzeiten zubereitet und gilt als klassisches Familienessen. Die Kombination der Zutaten sorgt für ein ausgewogenes Zusammenspiel von Texturen und Aromen: Die Auberginen nehmen die Würze von Fleisch und Tomatensauce auf, während die Béchamelsauce dem Gericht eine cremige Struktur verleiht und die einzelnen Schichten harmonisch verbindet.
Dergriechische Salat, auch als Horiatiki bekannt, steht beispielhaft für die Grundprinzipien der griechischen Küche: wenige Zutaten, klare Aromen und eine sorgfältige Auswahl hochwertiger Produkte. Reife Tomaten, frische Gurken, rote Zwiebeln, Kalamata-Oliven und Feta ergeben zusammen eine ausgewogene Kombination aus Frische, Säure und Würze. Die Qualität der einzelnen Bestandteile ist dabei entscheidend für das Gesamtergebnis. In seiner Einfachheit spiegelt dieser Salat die Bedeutung saisonaler Zutaten und regionaler Produkte wider und gilt als fester Bestandteil der alltäglichen Esskultur in Griechenland, besonders in den warmen Monaten.
Auch weitere traditionelle Gerichte prägen die griechische Küche. Spanakopita ist eine herzhafte Pastete aus Filoteig, gefüllt mit frischem Spinat und Feta. Die dünnen, knusprigen Teigschichten und die aromatische Füllung stehen beispielhaft für die handwerkliche Sorgfalt, die viele klassische Rezepte auszeichnet. Gemista, mit Reis, Kräutern und Gewürzen gefülltes Gemüse wie Tomaten oder Paprika, spiegeln die enge Verbindung zur saisonalen Landwirtschaft wider. Ebenso typisch sind Horta, verschiedene Wildkräuter, die gekocht und mit Olivenöl sowie Zitrone gewürzt werden. Diese schlichten Zubereitungen zeigen, wie stark die griechische Alltagsküche von regionalen Pflanzen, frischen Zutaten und klaren Aromen geprägt ist.
Was kann man auf Kreta essen, einem der führenden Reiseziele für Kulinarik?
Die Küche Kretas nimmt innerhalb Griechenlands eine besondere Stellung ein. Sie ist geprägt von einfachen Zubereitungen, hochwertigen regionalen Zutaten und einer starken Verbindung zur landwirtschaftlichen Tradition der Insel. Typisch ist die ausgewogene Kombination aus Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide, Kräutern, Käse und Olivenöl, ergänzt durch Fisch an den Küsten und Fleischgerichte im Landesinneren.
Ein zentrales Element ist natives Olivenöl extra, das großzügig verwendet wird und vielen Speisen ihre charakteristische Tiefe verleiht. Selbst schlichte Gerichte auf Basis von Gemüse oder Hülsenfrüchten erhalten dadurch ein ausgewogenes, vollmundiges Aroma. Ebenfalls typisch sind Wildkräuter, die unter dem Begriff Horta zusammengefasst werden. Sie werden meist gekocht und mit Olivenöl und Zitrone serviert und stehen beispielhaft für die naturverbundene Esskultur der Insel. Ergänzt wird diese Küche durch regionale Käsesorten wie Graviera und Myzithra, die sowohl frisch als auch gereift Verwendung finden.
Die kulinarische Vielfalt zeigt sich auch geografisch: Entlang der Küsten dominieren Fischgerichte, während im bergigen Hinterland eher Hülsenfrüchte, Schmorgerichte und gegrilltes Fleisch verbreitet sind. Diese Unterschiede spiegeln die landschaftliche Vielfalt der Insel wider und machen die regionale Küche besonders abwechslungsreich.
Ein weiterer Aspekt ist die starke Alltagsverankerung der Esskultur. Lokale Märkte, kleine Bäckereien, handwerkliche Produzenten und familiengeführte Tavernen prägen das kulinarische Angebot. Frische, saisonale Produkte stehen im Mittelpunkt, und Mahlzeiten werden traditionell in gemeinschaftlicher Atmosphäre eingenommen. So wird Essen auf Kreta nicht nur zur Versorgung, sondern zu einem festen Bestandteil des sozialen und kulturellen Lebens.
Low-Cost genießen auf Kreta: Authentische Küche auch mit kleinem Budget entdecken
Wer die typische Küche auf Kreta authentisch erleben möchte, muss dafür kein großes Budget einplanen. Mit einigen einfachen Hinweisen lässt sich auch preiswert und dennoch landestypisch essen.
Kleinere Imbisse und Strandbars nutzen: Abseits klassischer Restaurants bieten einfache Lokale, Kioske oder Strandbars häufig Sandwiches, Salate und warme Snacks zu moderaten Preisen an. Der Service ist meist unkompliziert und schnell, besonders tagsüber.
Empfehlungen von Einheimischen beachten: Hinweise von Bewohnern führen oft zu familiengeführten Tavernen mit fairen Preisen und traditioneller Küche, fernab stark touristisch geprägter Lagen.
Regionale Märkte besuchen: In Städten wie Chania und anderen Orten der Insel finden sich frische, saisonale Produkte zu günstigen Preisen. Märkte bieten zudem einen guten Einblick in typische Zutaten und lokale Spezialitäten.
Typische kretische Gerichte wählen: Traditionelle Speisen basieren meist auf einfachen, regionalen Zutaten und sind preislich moderat. Ein Beispiel ist Dakos, ein Salat aus Tomaten, Olivenöl, Kräutern und getrocknetem Brot, der als leichte und authentische Mahlzeit gilt.
Nach Tagesgerichten fragen: Viele Tavernen bieten täglich wechselnde Speisen an, die frisch zubereitet werden und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben. Diese Gerichte orientieren sich häufig an saisonalen Zutaten. < br>
In diesem Zusammenhang bietet PosarelliVillas eine Auswahl an Ferienhäusern auf Kreta, die einen idealen Ausgangspunkt bilden, um Meer, Kultur und Natur der Insel ebenso wie ihre vielfältige Küche kennenzulernen. Eine komfortable und zugleich authentische Unterkunft ermöglicht es, die Insel individuell zu erkunden und auch weniger bekannte Orte zu entdecken. Abseits der Hauptorte führen Wege in traditionelle Dörfer im Inselinneren, zu abgelegenen Stränden und zu kleinen Tavernen, in denen regionale Gerichte nach überlieferten Rezepten zubereitet werden. So verbindet sich das Reiseerlebnis auf Kreta mit Einblicken in lokale Lebensweise und Esskultur.
Wenn Sie Griechenland und insbesondere Kreta entdecken möchten, empfehlen wir Ihnen, Ihr passendes Ferienhaus auszuwählen, indem Sie einfach unten auf den Button klicken:
FERIENHÄUSER AUF KRETA
Weiterlesen
August 27, 2025
Weinlese in der Toskana: Erleben Sie den Herbst zwischen Rebenlandschaft und Kellereien
Die Weinlese in der Toskana ist weit mehr als das Sammeln der Trauben: Sie ist ein lebendiges Ritual, geprägt von kräftigen Händen und einer Landschaft, die unter der Sonne und der Abendbrise pulsiert. Wenn im September der Sommer dem Herbst weicht, verwandeln sich die Weinberge in einen Ort des Gemeinschaftslebens, an dem Arbeit, Genuss und Schönheit zu einer Erzählung verschmelzen, die Jahrhunderte überdauert.
Was bedeutete die Weinlese früher, und was ist heute noch von den alten Traditionen übrig geblieben?
Traditionelle Weinlese
Die Weinlese von Gestern: Ein Einblick in die antike Schönheit der Toskana
Die Weinlese war für die Bauern eine ersehnte Zeit: ein zentraler Moment, um Bilanz zu ziehen, geprägt von harter Arbeit, klimatischen Risiken und Unsicherheiten – aber auch von einem befriedigenden Gefühl der Erfüllung. Strenge Winter, trockene Sommer oder plötzliche Hagelschauer konnten den Ernteprozess gefährden und die Erträge belasten.
Die Arbeit im Weinberg umfasste eine Reihe von Tätigkeiten: Rebenpflege, das Freihalten der Zwischenreben, die Überwachung von Krankheiten und die Unkrautbekämpfung. Zur Erntezeit wurden Holzfässer, Körbe und Bottiche auf Ochsenkarren transportiert, und bei Tagesanbruch begannen ganze Familien mit der Arbeit – ein Ausdruck gelebter Gemeinschaftstradition, die die Weinlese in der Toskana prägt.
Im Weinberg wurden die Trauben mit Scheren oder scharfen Messern abgeschnitten, in Körben gesammelt und in Bottichen entladen, anschließend barfuß in den Bottichen gekeltert. Die Weinlese war eine gemeinschaftliche Anstrengung, bei der das Mittagessen zu einem Ritual wurde: Frauen und Familien brachten Speisen mit, um den Tag zu unterstützen und so die Tradition der Geselligkeit zu festigen. Die Weinlese von gestern – tiefe Wurzeln, gemeinschaftliche Arbeit und eine Erinnerung, die auch heute noch alle inspiriert, die die Toskana auf der Suche nach authentischem Weintourismus besuchen.
Die moderne Weinlese
Die Weinlese heute: Eine harmonische Verbindung von Tradition und Technik
Die Erntepraktiken haben sich hin zur Mechanisierung entwickelt und ermöglichen gleichbleibend hochwertige Ergebnisse, schnellere Abläufe und den Einsatz auch nachts, was Kosten senkt. Das Keltern erfolgt zunehmend maschinell, und Technologie spielt in den Kellereien eine wachsende Rolle. Dank dieser Fortschritte arbeiten Maschinen präzise und sicher, Zeit und Ressourcen werden optimiert, und zugleich bleiben hohe Qualitätsstandards gewährleistet.
Heute wissen Winzer, dass das Gleichgewicht aus Tradition und Innovation der Schlüssel zu einem Wein ist, der die Authentizität der Region ausdrückt und gleichzeitig effizient sowie verantwortungsbewusst hergestellt wird. Keltern und Pressen können mechanisiert werden, um eine schonende Aromabildung zu ermöglichen, ohne die Würde des entstehenden Weins zu beeinträchtigen. Filtration sorgt für klare, organoleptische Reinheit. Erntemaschinen, die Beeren ansaugen oder Zweige schütteln, ermöglichen eine schnelle und gleichmäßigere Ernte, besonders in großen Rebflächen oder bei wechselhaftem Wetter. Technologie schafft keine Barrieren zwischen Landbewirtschaftung und Besucherlebnis – im Gegenteil: Sie hilft, die Qualität von Beginn an zu erhalten, Zeit und Ressourcen zu sparen und dabei die Seele des Anbaugebiets zu bewahren.
Toskanische Weinberge
Wie das Anbaugebiet die Weinproduktion prägt
Das Klima der Toskana prägt den Charakter des Weins von Grund auf: Die Meeresbrisen, die zwischen den Hügeln wehen, mildern die Sommertemperaturen, während milde Winter und sonnige Sommer eine langsame, kontrollierte Reifung begünstigen.
Die Weinberge liegen an idealen Standorten mit sonnigen Hängen und Ost- bis Südexposition, was eine allmähliche Reifung und einen ausgewogenen Säuregehalt ermöglicht. Eine moderate Höhenlage sorgt für das perfekte Gleichgewicht zwischen Farbe, Struktur und Frische, während die Entfernung zum Meer die Winde mildert und so die empfindlichen Aromen bewahrt.
Die hügelige Topografie mit ihren Mikroklimazonen erzeugt differenzierte Klimata, die die Weinqualität maßgeblich beeinflussen: Vom Laubdach der Reben gefiltertes Sonnenlicht prägt komplexe Aromaprofile, während die Unterschiede zwischen Tag- und Nacht-Temperaturen Tannine und Struktur verfeinern. In der Toskana ist die Rebsorte Sangiovese das Herzstück vieler Weinberge und Ausdruck von Eleganz und Langlebigkeit, insbesondere im Chianti. Weiße Sorten wie Trebbiano und Vernaccia verleihen Mineralität und Lebendigkeit, während Vermentino und andere autochthone Sorten für Frische und Würze sorgen.
Jeder Weinberg spiegelt eine einzigartige Geografie wider – vom Chianti bis zu den Hügeln der Maremma – und die unterschiedlichen Lagen ermöglichen unterschiedliche Geschmacksprofile, die eng mit dem Boden verbunden sind. Die Bodenbeschaffenheit, ob lehmig, kalkhaltig oder sandig, beeinflusst die Struktur des Weins. Insgesamt tragen Klima, Lage und Rebsorte dazu bei, langlebige, aromatische Weine zu schaffen, die den Charakter der Region widerspiegeln.
In der Toskana erzählen Weinbau und Landschaft eine Geschichte von Schönheit und Territorium, deren tiefe, mit der Zeit verfeinerte Kenntnis den Landwirten hilft, sich an den Klimawandel anzupassen. Gleichzeitig laden Besucher eine Vielfalt von Weinen ein, die von Geografie, Kultur und Geselligkeit berichten – eine Erzählung, die den Lauf der Zeit überdauert.
Die Weinlese als Besucher erleben
Die Toskana bietet im Herbst einzigartige Gelegenheiten, die Magie der Weinlese hautnah zu erleben. Spazieren Sie zwischen Rebzeilen, die vor dem rot-goldenen Herbsthimmel leuchten, nehmen Sie an einer Expertenführung durch die Ernte teil, bei der Techniken und Geheimnisse des Handwerks vermittelt werden, und kehren Sie in einer gemütlichen Kellerei ein, wo die Geschichte des Weins – von der Traube bis zum Glas – lebendig erzählt wird.
Ein Besuch kann sich zu einem vollständigen Aufenthalt entwickeln: In einem Landhaus oder einem toskanischen Agriturismo tauchen Sie von innen heraus in das Weinland ein, beobachten die Arbeit in Kellereien, nehmen an sensorischen Verkostungen teil und entdecken die Harmonie von Erde, Mensch und Tisch neu. Informationen darüber, wie Sie an einer Weinlese in der Toskana teilnehmen können, finden Sie auf der Website www.movimentoturismovino.it.
Eine Villa in der Toskana
Warum Sie im Herbst ein Ferienhaus in der Toskana wählen sollten
Wenn Sie für diesen Herbst ein Ferienhaus in der Toskana buchen, möchten, erwartet Sie ein authentisches Erlebnis: Sie können die Weinlese nicht nur beobachten, sondern als Besucher hautnah miterleben. Hier die wichtigsten Gründe:
Authentische Atmosphäre: September und Oktober tauchen Landschaft und Weinberge in sanftes Licht. Der Duft von Most liegt in der Luft, während sich die Reben in Erwartung ihrer reifen Trauben langsam färben.
Verbindung zur Tradition: Erleben Sie echte Weinlese-Momente – vielleicht bei einem geselligen Abendessen mit lokalen Produkten – und verwandeln Sie Ihren Urlaub so in ein unvergessliches Erlebnis.
Weintouristische Angebote: Führungen durch Kellereien, Treffen mit Produzenten, vertikale Verkostungen und Wein–Speisen-Kombinationen eröffnen Ihnen einen tiefen Einblick in die toskanischen Weine.
Komfort und Lebensstil: Ein Landhaus bietet Ihnen ein entspanntes Tempo, spektakuläre Ausblicke, Privatsphäre und eine kulinarische Saison-Genussreise, die den Herbst würdigt.
Wenn Sie während der Weinlese eine Unterkunft suchen, entdecken Sie unsere Villen in den Weinregionen Italiens:VILLEN IN WEINREGIONEN
Weiterlesen
Es gibt viele Gründe, das Val d'Orcia zu besuchen: Seine Landschaften, seine Geschichte und sein ausgezeichnetes Essen machen jeden Urlaub zu einem Traum für Touristen aus aller Welt. Doch dieses Reiseziel ist auch ein Paradies für Filmfans! Wenn Sie die Drehorte der bekanntesten Filme erkunden und die unendliche Schönheit dieser Region entdecken möchten, ist eine Route durch die Filmkulissen der Toskana genau das Richtige für Sie.
In dieser Gegend der Toskana wurden zahlreiche Filme gedreht, die erneut die beeindruckende Schönheit der Landschaft und der malerischen Dörfer unter Beweis stellen. Entdecken Sie jetzt, welche Meisterwerke des Kinos das Val d'Orcia als Drehort gewählt haben, und organisieren Sie Ihre Tour, um auf den Spuren Ihrer Lieblingsfilmfiguren zu wandeln!
Einer der erfolgreichsten Filme, der im Val d'Orcia gedreht wurde, ist zweifellos „Gladiator“ von Ridley Scott. Obwohl seit seiner Veröffentlichung bereits 18 Jahre vergangen sind, begeistert der Film dank seiner großartigen Darsteller und der atemberaubenden Landschaften weiterhin weltweit Fans. Die erste Szene, die im Val d'Orcia gedreht wurde, ist die Eröffnungsszene, in der das Haus des Gladiators gezeigt wird, wo seine Frau und sein Sohn auf tragische Weise ihr Leben verlieren. Das berühmte Bild der Hand, die das Getreide streichelt, stammt genau aus diesem Teil des Films. Das unvergessliche Finale spielt ebenfalls in dieser Region: Der Protagonist befindet sich in den Elysischen Feldern und läuft durch ein reifes Weizenfeld, um sich mit seiner Familie wieder zu vereinen. Die sanften Hügel der Toskana sind der Ort, von dem er geträumt hat, um seine Lieben wieder in die Arme zu schließen – als wäre es ein wahres Paradies auf Erden. Diese beiden Drehorte sind leicht zu besuchen, wenn Sie auf den Spuren des Gladiators wandeln möchten! Das Haus des Helden befindet sich in San Quirico d'Orcia. Folgen Sie der Straße SP146 nach Pienza und finden Sie auf der linken Seite das Tor des Landwirtschaftsbetriebs Manzuoli – genau dort befindet sich das Haus von Maximus Decimus Meridius. Die Landschaft der Schlussszene liegt hingegen in Pienza, am Ende einer kleinen Schotterstraße, die von der Pieve di Corsignano hinunterführt.
Ein weiterer Oscar-prämierter Film, „Der englische Patient“, wurde zwischen Montepulciano und Pienza gedreht. Der schwer verwundete Protagonist wird in einem verlassenen Kloster in der Nähe von Pienza gepflegt und im Kloster Sant'Anna in Camprena untergebracht, das heute ein Agriturismo ist. Die meisten Dreharbeiten fanden zwischen der Piazza Pio II in Pienza und den Straßen von Cosona, einer befestigten Anlage aus dem 15. Jahrhundert, statt.
Auch viele Szenen des Films „Unter der Sonne der Toskana“ wurden zwischen Montepulciano und Pienza gedreht, obwohl der Hauptdrehort das Dorf Cortona ist, das 30 km von Arezzo entfernt liegt. Hier ist die Landschaft sowohl Protagonist als auch die herrliche Kulisse der gesamten Geschichte!Und wie könnte man die beliebten Filme der Twilight-Saga unerwähnt lassen? In einer entscheidenden Szene von „New Moon“ glaubt Edward Cullen, dass Bella gestorben ist, und entscheidet sich, sich den Volturi in Volterra zu stellen, um seinem Leben ein Ende zu setzen. Für die Dreharbeiten wurde jedoch die Piazza Grande in Montepulciano ausgewählt, da dieser Drehort den Regisseur durch seine besondere Atmosphäre überzeugte.
Nicht zu vergessen ist der große toskanische Regisseur Franco Zeffirelli, der hier seine Filme Romeo und Julia sowie Bruder Sonne, Schwester Mond drehte. Beim Spaziergang durch Pienza werden Sie sich wie in den Szenen dieser berühmten Filme fühlen: Stellen Sie sich vor, wie Julia im Innenhof des Palazzo Piccolomini tanzt oder Mercuzio mit Romeo über die Piazza del Duomo schreitet.
Sind Sie bereit, Ihre Reise zu den Schauplätzen der beliebtesten Filme der Welt zu planen? Buchen Sie jetzt eine unserer Unterkünfte im Val d'Orcia, wie zum Beispiel Villa San Michele e Casale Santa Francesca!
© Alice Pilastri
Weiterlesen
Wussten Sie, dass es im Herzen der Toskana einen wunderschönen Naturpfad gibt, der auf den Spuren von Leonardo da Vinci wandelt?
Der Leonardino-Pfad führt Sie durch die malerischen Orte Vinci, Anchiano und Montevettolini – Schauplätze, die eng mit dem Leben des Künstlers verbunden sind. Inspiriert von einer Zeichnung Leonardos aus dem Jahr 1473, die einen Ausblick aus der Kapelle Santa Maria della Neve in Montevettolini zeigt, bietet dieser Pfad eine einzigartige Möglichkeit, die atemberaubende Landschaft der Toskana zu erkunden und gleichzeitig in die faszinierende Welt von Leonardo einzutauchen.
Es gibt zwei Wege, die Sie auf dem Leonardino-Pfad erkunden können: Der erste ist der „Hohe Weg“, der über den Montalbano-Kamm führt und eine Gesamtlänge von 17 km hat. Der zweite ist der „Niedrige Weg“, der das Sumpfgebiet des Padule durchquert und sich über 19 km erstreckt.
Beide Routen führen durch einige der schönsten Landschaften der Toskana und bieten die Möglichkeit, verborgene Schönheiten zu entdecken, die von gängigen Reiserouten oft übersehen werden. Sie sind für Menschen jeden Alters geeignet und können zu Fuß in etwa 5-6 Stunden oder mit dem Mountainbike in 2-3 Stunden zurückgelegt werden.
Möchten Sie mehr erfahren? Entdecken Sie alles über den Leonardino-Pfad und beginnen Sie mit der Planung Ihrer Tour auf den Spuren des toskanischen Genies!
Die erste Route des Leonardino-Pfades führt durch einige Orte von großem historischem Wert. Sie beginnt in Anchiano, dem Geburtsort Leonardos, wo er am 15. April 1452 geboren wurde. Das Haus blieb bis 1624 in Familienbesitz. Von dort aus geht es weiter nach Sant'Amato, wo der „Weg der alten Mühlen“ überquert wird, sowie die Überreste einer Mauer des Barco Reale – einer Anlage, die von der Familie Medici zum Schutz des Wildbestands von Montalbano in Auftrag gegeben wurde.Anschließend erreicht man Costareccia, wo sich einst ein Familienanwesen befand, und setzt die Reise in Richtung Orbignano fort. In diesem kleinen Dorf befindet sich die Kirche Santa Maria al Pruno, in der eine Holzstatue der Madonna aufbewahrt wird, die der Legende nach nach einem Diebstahl inmitten von Brombeersträuchern gefunden wurde.Die Route führt weiter nach Lamporecchio, wo Sie die Pieve di Santo Stefano besuchen und das wunderschöne Terrakotta-Altarbild von Giovanni Della Robbia aus dem Jahr 1524 bewundern können. Später führt der Weg durch Larciano, ein Dorf, das von einem Festungsturm dominiert wird, und das mittelalterliche Dorf Cecina, bevor er schließlich Montevettolini erreicht. In dieser Ortschaft erbauten die Medici 1597 eine Villa, die das gesamte Tal überragt!
Die zweite Route des Leonardino-Pfades hebt die natürliche Schönheit der Region hervor und beginnt in Anchiano. Von dort führt sie zur Kirche Santa Lucia, die als Taufkirche Leonardos gilt. Anschließend geht es weiter zur Torre di Sant’Alluccio, wo im Mittelalter ein Hospiz für Pilger errichtet wurde. Hier genießen Sie einen herrlichen Blick auf das Valdarno und die Ebene von Pistoia.
Entlang der Bergstraße befindet sich auch die Abtei San Baronto, die im Mittelalter ein wichtiger Rastplatz für Pilger war. Zudem stoßen Sie auf die Überreste des Barco Reale, einer beeindruckenden Jagdburg, die im 16. und 17. Jahrhundert von den Medici in Auftrag gegeben wurde, um Wildtiere zu züchten und zu halten. Die Mauer war mit Toren durchzogen, und heute ist eines der Schleusentore, das für den Wasserabfluss diente, noch erhalten. Dieser herrliche Ort ist ein absolutes Muss!
Weitere Sehenswürdigkeiten entlang des Weges sind die Kirche Santa Maria Assunta in Faltognano und die Cappella del Barco aus dem 17. Jahrhundert. Schließlich erreichen Sie Montevettolini, wo die Schönheit der Medici-Villa Sie verzaubern wird.
Sind Sie bereit für eine Reise auf den Spuren von Leonardo da Vinci? Buchen Sie jetzt eine unserer Unterkünfte in der Nähe von Vinci, wie zum Beispiel Nicola, Il Sole di Vino und Villa Nora, und machen Sie sich bereit, die wunderschönen Orte aus dem Leben Leonardos zu entdecken!
Weiterlesen
Wussten Sie, dass der Karneval von Putignano zu den ältesten und längsten Karnevalsfeiern Europas gehört? In diesem Jahr feiert die Stadt bereits ihre 626. Ausgabe, und das Motto lautet „Die Erde aus der Sicht des Karnevals“.
Wenn Sie sich in Apulien aufhalten, sollten Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, an diesem beeindruckenden Ereignis teilzunehmen! Entdecken Sie mehr über die Geschichte des Karnevals und finden Sie alle Informationen, die Sie für Ihre Teilnahme benötigen!
Alles begann im Jahr 1394, als Apulien Ziel sarazenischer Überfälle wurde. Um die lokalen Schätze zu schützen, wurden wertvolle Gegenstände, darunter die Reliquien des Heiligen Stefano aus Monopoli, in Sicherheit gebracht. Ihr neuer Bestimmungsort war Putignano, wo die Reliquien am 26. Dezember 1394 überführt wurden.
Eine Legende berichtet, dass sich viele Bauern der religiösen Prozession anschlossen und dabei festliche, aber auch satirische Lieder sangen. Sie unterbrachen ihre Arbeit auf den Feldern und ließen die Reben, die sie mit einer traditionellen Rebschnitttechnik pflegten, zurück, um an dieser wichtigen Feier teilzunehmen.
Dies markierte tatsächlich den Beginn der „Festa delle Propaggini“ (Ablegerfest), die auch nach 626 Jahren noch mit großer Leidenschaft gefeiert wird. Jedes Jahr am 26. Dezember tragen lokale Dichter auf dem Stadtplatz ihre Gedichte vor, in denen sie die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres nacherzählen und auf satirische Weise aufs Korn nehmen. Eigentlich handelt es sich um einen Wettstreit in der Volkssprache, der auf Satire gegen lokale Politiker basiert. Wenn Sie Ende Dezember in Apulien sind, sollten Sie sich dieses Ereignis auf keinen Fall entgehen lassen!
Die „Festa delle Propaggini“ läutet offiziell die Karnevalszeit ein, die am 17. Januar mit dem Fest des Heiligen Antonius beginnt. Jeden Donnerstag finden in der Stadt satirische Shows statt, die jeweils einem anderen Thema gewidmet sind. Monsignore, Priester, Nonnen, Witwen, Verrückte, verheiratete Frauen und Hahnrei – niemand wird verschont!Die sogenannte „Festa dei Cornuti“ (Fest der Betrogenen) ist sicherlich die amüsanteste: Sie beginnt mit einer Prozession im Morgengrauen, bei der die Teilnehmer mit großen Hörnern auf dem Kopf laufen. Anschließend wird der „gehörnte Mann des Jahres“ proklamiert. Am Abend werden alle Hörner abgenommen, um die Zeichen des Verrats zu tilgen. Ein weiterer wichtiger Termin ist das Bärenfest, das am 2. Februar, dem Lichtmess-Tag, gefeiert wird.Die beeindruckenden allegorischen Festwagenparaden finden jeden Sonntag im Februar statt. Die Paraden präsentieren sieben festliche Wagen, die von Meistern der Pappmaché-Kunst geschaffen wurden und auf humorvolle Weise nationale und internationale Ereignisse widerspiegeln.Diese Kunstwerke können auch aus nächster Nähe bewundert werden, indem man die Werkstätten besucht, in denen sie hergestellt werden – ein einzigartiges Erlebnis für die ganze Familie!
Am Vorabend des Fetten Dienstags organisiert Putignano eine bedeutende Prozession, an der Priester in Gewändern teilnehmen, um während des Karnevals die letzte Ölung zu spenden. Am Abend des Faschingsdienstags wird dann „seine Beerdigung“ gefeiert: Um das Ende dieser festlichen Zeit zu symbolisieren, wird auf dem Hauptplatz ein großes Schwein aus Pappmaché verbrannt. Zudem läutet die Maccheroni-Glocke 365 Mal, um den Beginn der Fastenzeit einzuläuten.Die typische Maske von Putignano ist die Farinella, die ihren Namen von einem traditionellen Produkt aus Gerste, Kichererbsen und Salz hat, das zu dieser Zeit von den Bauern zubereitet wird.
Worauf warten Sie noch? Buchen Sie eine Last-Minute-Reise nach Apulien und wählen Sie eines unserer wunderschönen Ferienhäuser wie Trullo Adea, Villa Narkive oder Masseria Lamacerase!
© Alice Pilastri
Weiterlesen
Juli 8, 2025
Dreikönigstag in Italien: Die schönsten Veranstaltungen und Traditionen zur Feier des Festes
Das Wort „Epiphanie“ bedeutet wörtlich „Offenbarung“ und bezieht sich auf das Erscheinen Christi vor den Menschen durch die Heiligen Drei Könige. Aber warum warten italienische Kinder am 6. Januar auf die Befana, die ihnen Süßigkeiten und Schokolade bringt? Was hat es mit der alten Frau auf dem Besen auf sich?
Entdecken Sie die Geschichte der Befana und die unentbehrlichen Veranstaltungen in ganz Italien zur Feier der Epiphanie!
Einer Legende nach fragten die drei Weisen auf ihrem Weg zum Geburtsort Jesu eine alte Frau nach dem Weg, da sie Schwierigkeiten hatten, ihn zu finden. Um ihr für ihre Hilfe zu danken, luden sie sie ein, sie zu begleiten, doch sie lehnte ab. Später bereute die alte Frau bitterlich ihre Entscheidung und bereitete hastig einen Korb mit Süßigkeiten vor, um sie dem neugeborenen Kind zu bringen. Sie machte sich auf die Suche nach den drei Weisen, doch es war zu spät, und sie konnte sie nicht mehr finden. Stattdessen klopfte sie an jede Tür, die sie fand, auf der Suche nach Jesus und hinterließ jedem Kind, dem sie begegnete, Süßigkeiten – in der Hoffnung, dass es sich um das Jesuskind handelte. Und auch nach mehr als zweitausend Jahren tut sie dies immer noch!Am 6. Januar singen die Kinder einen berühmten Refrain und warten darauf, Süßigkeiten und andere Leckereien zu erhalten. Der Text lautet: „Die Befana kommt nachts mit ihren kaputten Schuhen und den Flicken an ihrem Rock: Viva, viva die Befana!“ So wird diese alte Frau von allen Kindern dargestellt. In der Nacht vom 5. auf den 6. Januar schlüpft sie durch den Schornstein, um die leeren Strümpfe zu füllen, die die Kinder aufgehängt haben. Brave Kinder dürfen sich über Geschenke und Süßigkeiten freuen, während ungezogene Kinder nur mit Kohle beschenkt werden!Jede italienische Region feiert die Befana auf ihre eigene Art, mit Märkten, traditionellen Festen und zahlreichen typischen Glücksbringern. Sie symbolisiert, dass das vergangene Jahr „verbrannt“ wird, um Raum für das neue Jahr zu schaffen.
In der Toskana, insbesondere in der Provinz Grosseto, gibt es eine Gruppe von Jungen, die als „Befani“ bekannt sind und singend die alte Frau durch die Straßen der Stadt begleiten. In Florenz wird jedes Jahr die „Cavalcata dei Tre Re“ (Dreikönigsumzug) veranstaltet, ein beeindruckender Umzug mit etwa 700 Figuren, der von der Piazza Pitti durch die Altstadt bis zum Baptisterium führt und die Reise der Heiligen Drei Könige nach Bethlehem nachstellt. In Lucca und Umgebung lohnt sich ein Besuch der Befana-Feierlichkeiten in Barga, wo der Dreikönigstag mit großer Begeisterung gefeiert wird: Die als Befana verkleideten Kinder ziehen von Haus zu Haus, singen Lieder und versammeln sich schließlich um ein Lagerfeuer, wo sie einen großen Kreis bilden. In der Ortschaft Pegnana gibt es außerdem ein kleines Befana-Haus, das ganzjährig besichtigt werden kann.In Ligurien kommt die Befana direkt aus dem Meer und erfreut alle Kinder. Der berühmteste Dreikönigmarkt in Latium findet in Rom auf der Piazza Navona statt, wo eine echte Befana die Kinder zwischen den Ständen voller Süßigkeiten begrüßt. In Neapel hingegen sind die Straßen mit Märkten gesäumt, auf denen man Süßigkeiten für die Strümpfe kaufen kann, insbesondere auf der Piazza Mercato.
Was wird an diesem besonderen Anlass gegessen? In der Toskana gehören zu den traditionellen Leckereien die Cavallucci di Siena, weiche Kekse aus Wasser, Zucker, Honig, kandierten Früchten, Anis, Nüssen und Hefe, sowie die Befanini, Kekse aus der Region Lucca, die mit Rum und Zitrusfrüchten zubereitet werden.In Ligurien werden die Anicini gebacken, die normalerweise mit einem Glas süßem Wein serviert werden, sowie der „Ciambella die Re Magi“, ein Kuchen mit Rosinen, kandierten Früchten und Zucker. Im Süden Italiens, insbesondere in Kampanien, wird die erste Pastiera des Jahres gebacken, und es gibt köstliche Struffoli, kleine Kugeln aus süßem, frittiertem Teig, die in Honig getaucht und mit kandierten Früchten sowie gezuckerten Mandeln verziert werden.
© Alice Pilastri
Weiterlesen
Juli 8, 2025
Eine Tour durch die 6 historischen Villen von Lucca
Die historischen Villen von Lucca sind bedeutende Kunstwerke, die in den Hügeln rund um die Stadt Lucca in der Toskana liegen. Sie wurden zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert erbaut und dienten den Aristokraten als Sommerresidenzen, die eine Alternative zu den gewöhnlichen Stadtpalästen suchten. Die architektonische Schönheit dieser Villen war tatsächlich ein Symbol ihres sozialen Status und diente dazu, die familiäre Reputation auf dem Land zu festigen.
Es handelte sich dabei nicht um eine Gruppe reicher Adliger, sondern um eine Klasse von Politikern, die enge Kontakte zu europäischen Adelshöfen pflegten und kommerzielle, soziale sowie kulturelle Beziehungen zu bedeutenden internationalen Persönlichkeiten unterhielten.
Die Residenzen dieser sogenannten „Kulturbotschafter“ zeichnen sich durch außergewöhnliche Schönheit aus. Bei der Errichtung jedes einzelnen Gebäudes wurden wunderschöne Gärten, Arkaden und Innenhöfe sowie spektakuläre Fresken berücksichtigt, die die Räume schmücken und den idealen Kanon der Schönheit verkörpern.
Möchten Sie diese prächtigen Villen in der Toskana besuchen? Dann sollten Sie unbedingt die sechs einzigartigen Villen in der Umgebung in Ihre Reiseroute aufnehmen: Villa Bernardini, Villa Grabau, Villa Mansi, Villa Oliva, Villa Reale und Villa Torrigiani.
Die beeindruckende Villa Bernardini liegt in der Nähe von Vicopelago und wurde 1615 von Bernardino Bernardini erbaut. Dieser war als Botschafter der Republik am Hof verschiedener Fürsten und beim Heiligen Stuhl tätig und nutzte die Villa, um Familie und Gäste zu empfangen. Der schönste Teil des Gebäudes ist zweifellos der herrliche Garten: Inmitten der weitläufigen Parkanlagen und Blumenbeete verbirgt sich ein kleiner Geheimgarten, der den Gästen einen Ort der Ruhe bietet. Auch das Innere der Villa fasziniert jeden Besucher, der sie zum ersten Mal betritt. Der große Ballsaal, die antiken Möbel, die die Räume schmücken, und die luxuriösen Salons sind einfach atemberaubend.
Die Villa Grabau ist ein weiteres eindrucksvolles Gebäude, in dem Sie die originalen Möbel und Gemälde bewundern können, die die Villa im 16. Jahrhundert schmückten. Eine der schönsten Fresken findet sich im Wohnzimmer im Erdgeschoss und zeigt atemberaubende „Trompe-l'œil“-Motive. Der große, 9 Hektar umfassende Park, der die Villa umgibt, beherbergt über hundertjährige Bäume, einige seltene Baumarten und die majestätische „Limonaia“ – ein Gewächshaus aus dem 18. Jahrhundert mit Dutzenden von Zitronenbäumen. Im Außenbereich können Sie auch das beeindruckende Verzura-Theater bewundern, einen Raum für Aufführungen, der inmitten der malerischen Grünanlage liegt.Die Villa Mansi in Segromigno in Monte liegt malerisch vor dem Hintergrund eines hübschen englischen Gartens. Um die Villa zu erreichen, betreten Sie den Park über die Piazzale delle Scuderie und überqueren eine kleine Brücke. Von dort gelangen Sie zu den prachtvollen Wasseranlagen und den kleinen Wasserfällen, die den Außenbereich der Villa zieren. Das Innere der Villa hat eine einzigartige Struktur, mit einer Abfolge miteinander verbundener Räume, die mit einer geheimnisvollen Legende verknüpft sind. Es wird erzählt, dass die Gänge und Zimmer vom Geist der Lucida Mansi heimgesucht werden, die Opfer eines Pakts mit dem Teufel wurde. Ein einzigartiger Ort, der definitiv einen Besuch wert ist!
Die prächtige Villa Oliva befindet sich in der Ortschaft San Pancrazio und stammt aus dem späten 16. Jahrhundert. Sie wurde von Matteo Civitali erbaut, einem in Florenz ausgebildeten Meister, der viele seiner Werke in diese Villa einbrachte. Die wunderschönen Renaissance-Gemälde zeugen von einer sorgfältigen Suche nach Harmonie, basierend auf dem Studium von Proportionen und Perspektiven. Die beeindruckende Außenkolonnade, der weitläufige Park und die malerische Umgebung machen diese Villa zu einem wahrhaft märchenhaften Ort!Ein weiterer Ort, den Sie auf keinen Fall verpassen sollten, ist die Villa Reale in Marlia, die im 19. Jahrhundert von Elisa Baciocchi, Napoleons Schwester und Prinzessin von Lucca, bewohnt wurde. Das Anwesen erstreckt sich über 16 Hektar und umfasst eine Reihe herrlicher Gärten und prunkvoller Paläste, sodass es schwerfällt, den schönsten auszuwählen! Im Park, entlang der Viali delle Camelie, finden Sie zudem das hübsche Wassertheater und das Verzura-Theater, ein zauberhaftes Freilufttheater, in dem sogar Paganini auftrat.Die Villa Torrigiani besticht durch ihre farbenfrohe Fassade, die aus verschiedenen Materialien wie grauem Stein, weißem Marmor und gelbem Putz gefertigt ist. Obwohl die Villa aus dem 16. Jahrhundert stammt, wurde sie im 17. Jahrhundert umfassend restauriert. Der Botschafter der Republik Lucca am Hof des Sonnenkönigs, dem die Villa damals gehörte, entschloss sich, sie in eine luxuriöse Residenz mit prächtigen Blumengärten und Spiegelbecken zu verwandeln, inspiriert vom Park von Versailles. Ein Rundgang durch diesen Garten wird Ihnen garantiert den Atem rauben!
Suchen Sie eine Ferienunterkunft in der Nähe von Lucca, um all diese wunderschönen Villen zu besuchen? Entscheiden Sie sich für die luxuriöse Villa De Ranieri, die komfortable Flavia Apartments oder die fantastische Villa Fiamma!
© Alice Pilastri
Weiterlesen
Die wunderschöne Stadt Pisa hat weit mehr zu bieten als nur den Schiefen Turm und die Piazza dei Miracoli! Mit ihren beeindruckenden Statuen, antiken Gebäuden, prächtigen Kirchen und einer einzigartigen Geschichte, die über Jahrhunderte reicht, hebt sich Pisa von anderen Städten der Welt ab. Im 13. Jahrhundert war Pisa ein bedeutender Stadtstaat und eine wohlhabende Seerepublik, die das Tyrrhenische Meer und das Mittelmeer über Jahrzehnte hinweg dominierte. Der Stolz, zu dieser ehrwürdigen Stadt zu gehören, ist auch nach der Eroberung durch Florenz im 16. Jahrhundert nie ganz verblasst.Eines der stärksten Symbole der sogenannten „Pisanità“ ist das Brückenspiel, ein jährliches Ereignis, bei dem die beiden Stadtteile „Mezzogiorno“ und „Tramontana“ gegeneinander antreten, um die „Ponte di Mezzo“, die Hauptbrücke der Stadt, zu erobern. Diese Brücke symbolisiert die Herrschaft über die gesamte Stadt. Das Gioco del Ponte ist ein weltweit einzigartiges Ereignis, das im 16. Jahrhundert entstand und als wesentlicher Bestandteil der toskanischen Kultur gilt. Sind Sie bereit, mehr darüber zu erfahren?
Das „Gioco del Ponte“ ist ein spektakuläres Ereignis, bei dem 240 Männer, aufgeteilt in Teams von je zwanzig „Kämpfern“, gegeneinander antreten, um einen schweren Wagen mit dem Rücken schiebend auf die andere Seite der Brücke zu bringen.Die erste Ausgabe des Spiels fand am 22. Februar 1568 statt und unterschied sich erheblich von der heutigen Form. Ursprünglich handelte es sich um den sogenannten „Krieg mit den Steinen“, eine in Florenz populäre Kampfweise, die später von Franz I. verboten wurde. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Ereignis zum „Gioco del Mazzascudo“, einem ganztägigen Wettkampf, bei dem Kämpfer mit Rüstungen, Keulen und Schilden gegeneinander antraten.Mit der Zeit erlangte das Ereignis in Pisa an Bedeutung und durchlief mehrere Veränderungen. Zunächst wurde das Spiel zu einem komplexen Kampftraining mit Soldaten und kleinen Türmen, das als Kriegsausbildung diente. Es zählte Tausende von Teilnehmern, und die Schlachten waren oft von erheblichem Blutvergießen geprägt. 1785 wurde das Spiel vom Großherzog der Toskana ausgesetzt und fand in den folgenden 150 Jahren bis zur Zeit des Faschismus nicht mehr statt.Seit 1957 wird das Gioco del Ponte jährlich organisiert und hat sich seitdem grundlegend gewandelt. Heute präsentiert sich das Spiel als gewaltfreies Ereignis, bei dem zwei Teams mit jeweils 20 Kämpfern gegeneinander antreten und einen großen Holzwagen auf Schienen auf die andere Seite der Brücke schieben müssen.Die Teams werden von einem „Kapitän“ angeführt, der seine Befehle ruft, ähnlich wie die Kapitäne der großen Pisaner-Schiffe im 13. Jahrhundert, die ihre Besatzungen anleiteten.
Das Brückenspiel findet jedes Jahr am letzten Samstag im Juni statt und besteht aus zwei Teilen: dem „Historischen Umzug“ und der „Schlacht“. Über 700 Teilnehmer nehmen an der Parade teil, wobei jeder eine spezifische Rolle einnimmt und typische Renaissance-Kostüme trägt. Der Höhepunkt des Spiels entfaltet sich in der Nacht, im Schein von Tausenden Fackeln, die in den Straßen und am Ufer des Arno aufgestellt sind. Die Atmosphäre ist lebhaft, da Tausende von Pisanern und Touristen die Schlacht mit Leidenschaft und Begeisterung verfolgen.Das ist ein Event, das Sie nicht verpassen dürfen! Dieses Jahr findet das Spiel der Brücke am 30. Juni statt und es werden Zehntausende Teilnehmer erwartet.Möchten Sie daran teilnehmen? Buchen Sie eine unserer Ferienwohnungen in der Nähe von Pisa, wie Flavia oder Il Fienile di Giovanna und entdecken Sie diese wunderbare italienische Tradition!
© Alice Pilastri
Weiterlesen
Wenn Sie es leid sind, die üblichen atemberaubenden, aber unpersönlichen Ferienvillen zu mieten und nach einer einzigartigen Lösung suchen, die die Tradition des Ortes widerspiegelt und Jahrhunderte Geschichte in ihren Mauern vereint, dann ist dieser Artikel genau das Richtige für Sie.
Buchen Sie für Ihren nächsten Urlaub in Apulien einen Trullo.
Ein Trullo ist eine traditionelle konische Trockensteinbauweise aus Mittel- und Südapulien. Trulli können aus einem einfachen Raum (einheitliches Modul) oder aus mehreren Räumen (Modulen) bestehen, die in der Regel um den zentralen Raum herum angefügt werden.
Die modulare Baueinheit des Trullo hat einen kreisförmigen Grundriss, an dessen Umfang das sehr dicke Trockenmauerwerk angeordnet ist. Die große Dicke des Mauerwerks in Verbindung mit der geringen Anzahl und Größe der Öffnungen sorgt für eine hohe thermische Trägheit, die im Winter eine gute Wärmespeicherung im Inneren gewährleistet und im Sommer die Außentemperaturen mildert.
Ursprünglich war der Trullo ein typisches Bauernhaus, in dem die Feldarbeiter Ruhe finden konnten. Diese ursprünglichen Räume waren einfach und karg. Die Trulli, die wir heute anbieten, sind jedoch etwas anders: Sie sind traditionell, verzichten aber nicht auf Komfort – vom Trullo mit privatem Swimmingpool bis zum Trullo mit Whirlpool.
Entdecken Sie unsere Auswahl an Ferien-Trulli.
TRULLO SANTO STEFANO
Trullo Santo Stefano ist ein wunderschönes, traditionelles Anwesen mit einem liebevoll restaurierten Trullo in der Nähe des Dorfes San Michele Salentino. Der Trullo ist im Stil der Region Apulien eingerichtet und garantiert eine ruhige Umgebung.
Der Außenbereich ist grün und üppig bewachsen: Hier finden Sie Sträucher und Pflanzen, die typisch für die mediterrane Vegetation sind. Sie können absolute Privatsphäre genießen, und das Grundstück ist von einem Hektar Olivenbäumen umgeben!TRULLO OAK Trullo Oak ist ein wunderschönes Ferienhaus in Apulien, auf dem Land in der Nähe der Stadt Martina Franca. Die Einrichtung ist schlicht und gepflegt, mit minimalem Mobiliar, das die prächtige Gewölbedecke mit freiliegenden Steinen betont.
Im Außenbereich verfügt der Trullo über eine große überdachte Veranda neben dem Pool sowie verschiedene Entspannungsbereiche mit Steinsitzen. Vom Trullo Oak aus sind die wichtigsten Städte der Region, wie Martina Franca, Ostuni und Locorotondo, sowie die schönen Strände an der ionischen und adriatischen Küste leicht zu erreichen.© Rebecca Taizzani
Weiterlesen
An den Hängen des Montalbano liegt ein kleines Dorf namens Vinci. In seinen engen Gassen wurde ein Mann geboren (wobei „Mann“ eine Untertreibung ist), der die bildende Kunst, die Geschichte des Denkens und die Wissenschaft revolutionierte.
Er war der uneheliche Sohn eines Notars und interessierte sich schon früh für Kunst: Mit 17 Jahren wurde er bereits in die Florentinische Malergilde aufgenommen. Er war Schüler des großen Verrocchio, wobei der Einfluss der Pollaiolo-Schule in seinen Werken deutlich zu erkennen war.
In der Zwischenzeit jonglierte er als Musiker am Hof von Lorenzo Il Magnifico, illustrierte seine Ideen für architektonische Werke für Ludovico il Moro und arbeitete als Maler und Bühnenbildner für die Familie Sforza.
Das vielseitige Genie hieß Leonardo, und wir sind stolz darauf, Ihnen seine Heimatstadt vorstellen zu dürfen.
Die Stadt
Vinci ist eine italienische Gemeinde mit 14.576 Einwohnern in der Metropolitanstadt Florenz in der Toskana. Sie liegt auf dem Montalbano, einem hügeligen Massiv mit zahlreichen Weinbergen und Olivenhainen sowie Terrassen, die von charakteristischen Trockenmauern gestützt werden.
Der älteste Teil von Vinci hat einen mandelförmigen Grundriss, was in diesem Teil der Toskana ungewöhnlich ist. Von oben gesehen erinnert er an ein zwei mastiges Schiff, wobei die beiden Masten die Türme der Rocca dei Conti Guidi und den Glockenturm der Kirche Santa Croce sind. Aus diesem Grund wird die Altstadt von Leonardos Dorf auch als „Castel della Nave“ bezeichnet. Das kleine Dorf bietet seinen Besuchern unverzichtbare Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen.
Ein Besuch der „Stadt Leonardos“ beginnt auf der Piazza dei Guidi und der Terrasse mit der beeindruckenden Holzskulptur des vitruvianischen Menschen, einem seiner bekanntesten Entwürfe.
Nun wollen wir mal sehen, was Sie an einem Tag in Vinci noch alles unternehmen können!
Sehenswürdigkeiten
Biblioteca Leonardiana: Die Gründung der Biblioteca Leonardiana geht auf das frühe 20. Jahrhundert zurück und ist eng mit der Person von Gustavo Uzielli verbunden, einem der größten Leonardo-da-Vinci-Forscher der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Seine Bemühungen und die der Verwaltung von Vinci, in Leonardos Geburtsstadt eine Leonardo-Bibliothek einzurichten, trugen 1928 Früchte. Dies gelang auch dank des Erwerbs der Leonardo-Sammlung aus der Privatbibliothek von Gustavo Uzielli durch die Gemeinde Vinci.
In den letzten Jahrzehnten hat sich die Biblioteca Leonardiana zunehmend nicht nur zu einem Dokumentationszentrum, sondern auch zu einem bibliografischen Informationszentrum für Leonardo-Studien entwickelt. Dies geschieht durch die Bibliografia Internazionale Leonardiana (BIL), die das bibliografische Verzeichnis der Werke von und über Leonardo da Vinci systematisch aktualisiert und thematische Bibliografien enthält, von denen einige den Protagonisten der Leonardo-Forschung gewidmet sind.Heute umfasst die Bibliothek rund 22.000 Werke von und über Leonardo. Es sind zahlreiche Faksimile-Reproduktionen seiner Manuskripte und Zeichnungen sowie alle seine gedruckten Werke seit der Erstausgabe der Abhandlung über die Malerei im Jahr 1651 einsehbar. Das Gebäude ist täglich für die Öffentlichkeit zur Einsichtnahme und Ausleihe zugänglich. Die Bibliothek kann nach Vereinbarung auch von Schulen und Gruppen besucht werden, die so Leonardos Manuskriptwerke originalgetreu entdecken können.
Museo Leonardiano di Vinci: Die Idee, Leonardo ein Museum zu widmen, entstand 1919 zu Ehren seines 400. Todestages. Zu dieser Zeit wurde das Schloss Conti Guidi der Gemeinde Vinci geschenkt, und die Restaurierungsarbeiten begannen. Im Jahr 1953 war das Museum bereit für die Eröffnung, teilte sich jedoch zunächst die Räumlichkeiten mit der Biblioteca Leonardiana.
Von 1986 bis 2010 wurden eine Reihe von Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten durchgeführt. Heute erstreckt sich das Museum über das Uzielli-Gebäude, das Schloss Conti Guidi und die Villa il Ferrale. Jeder Raum beherbergt verschiedene Werke, die thematisch gruppiert sind:
1. In der Palazzina Uzielli führt die Videoinstallation „Leonardos Mechanik“ die Besucher in das Hauptthema der Sammlung ein: Leonardo als Technologe und Ingenieur. Der Rundgang setzt sich fort mit Abschnitten, die Baumaschinen, Textiltechnik, mechanische Uhren und anatomische Studien gewidmet sind.
2. Im Schloss, dem ehemaligen Wohnsitz der Familie Guidi, sind Maschinen und Modelle zu sehen, die Leonardos Interesse an Krieg, Architektur, Mechanik und Flug dokumentieren.
3. Die Villa il Ferrale beherbergt die Abteilung „Leonardo und die Malerei“, in der Reproduktionen aller Gemälde Leonardos und einige seiner bedeutendsten Zeichnungen an einem Ort versammelt sind.
Leonardos Geburtshaus: Auch als Haus Anchiano bekannt, ist es sowohl mit dem Auto als auch mit dem Bus erreichbar. Das Geburtshaus ist außerdem über die Strada Verde (Grüne Straße) verbunden, einen etwa 3 km langen alten Fußweg, der zu Fuß zurückgelegt werden kann. Das Haus beherbergt einen Teil des Ausstellungsrundgangs, der die Besucher einlädt, die Orte und Szenarien zu entdecken, die Leonardo zu seinen ersten Werken inspiriert haben.
Wenn Sie keine der Sehenswürdigkeiten von Vinci verpassen möchten, übernachten Sie in unserer Casa Lionardo: Nur 150 Meter von der oben erwähnten Geburtsstätte Leonardos entfernt, ist diese Villa mit privatem Pool ein einzigartiger Ort. Wussten Sie, dass sie in den Zeiten, in denen sie nicht vermietet ist, Schauplatz kultureller Veranstaltungen zu Ehren des Genies Leonardo ist?
© Rebecca Taizzani
Weiterlesen