
Das Schloss von Montegufoni ist ein herrliches Anwesen, das man während eines Urlaubs in der Toskana mieten kann. Seine strategisch günstige Lage ermöglicht es seinen Gästen, einige der schönsten touristischen Ziele in Mittelitalien leicht zu erreichen und das umliegende, atemberaubende Panorama zu bewundern und zu geniessen. Es ist ein prächtiges Schloss, das jeden Aufenthalt zu einem wahren Märchen macht.
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Das Gebäude wurde im 10.-11. Jahrhundert von den Florentinern erbaut. In dieser Zeit existierte noch das Feudalsystem, eine Art von territorialer Organisation, die auf der Aufteilung von Land zwischen religiösen und aristokratischen Behörden beruht. Der Herr, der das Schloss Montegufoni leitete, gehörte der Adelsfamilie der Ormanni und wählte diesen Ort wegen seiner ausgezeichneten strategischen Lage. Rund um das Schloss entwickelte sich eine kleine Stadt, deren Bewohner sich hauptsächlich der Landwirtschaft widmeten und die Ressourcen des Territoriums nutzten. Im Jahr 1135 jedoch griff die florentinische Armee das Schloss an und zerstörte es vollständig, so dass es jahrhundertelang in Trümmern lag. Die aus vier Rundtürmen bestehende Festung existiert heute nicht mehr, aber einige ihrer Überreste sind im Burggarten deutlich sichtbar.

Erst im Jahre 1160 wurde das Schloss von Gugliarello Acciaioli gekauft; die Acciaioli führten das Gebäude über Jahrhunderte lang und kümmerten sich um den Wiederaufbau und verwandelte es in ein nobles Haus. Dank ihres enormen Reichtums erweiterten sie die Räume, bauten eine zentrale Anlage und sieben kleinere Gebäude, die später den Namen "sieben alte Villen der Ahnenburg von Montegufoni" erhielten. Im Jahr 1386 begannen jedoch die Arbeiten von Donato di Jacopo mit dem Bau des majestätischen Turms und der Schaffung von Räumen wie dem Innenhof der "Herzöge von Athen" und seiner Eingangstreppe. Der Glockenturm wurde 1546 restauriert und der Architekt wurde sichtlich vom Turm von Arnolfo di Cambio inspiriert, dem Turm des Palazzo Vecchio.
Im siebzehnten Jahrhundert wurde Montegufoni sein endgültiges Aussehen gegeben: die sieben Villen wurde vereint und wunderschöne Fresken wurden realisiert, sowie Plastiken und die Gestaltung des Kardinals- Garten, die wunderbare Galeria im Inneren des Schlosses, die Kapelle der Himmelfahrt und die herrliche Höhle von Latona.

Am Anfang des zwanzigste Jahrhunderts wurde das Schloss von dem englischen Lord Sir George Sitwell gekauft, der von der Poesie des Ortes berauscht war und sein Sohn Osbert liess einige Fresken und Dekorationen des Schlosses mit den „Masken“ von dem berühmten Künstler Gino Severini einrichten.
Während des Zweiten Weltkrieges, dass wussten nur wenige Menschen, wurden in Montegufoni einige unschätzbare Werke der Kunst der Renaissance versteckt aus den wichtigsten Florentiner Museen, um zu vermeiden, dass sie gestohlen oder beschädigt würden. Gemälde wie „Der Frühling“ von Botticelli, die „ Heilige Madonna“ von Giotto oder die "Anbetung der Könige„ von Ghirlandaio wurden in seinen
Prunkräumen bis 1945 aufbewahrt, bis sie den Uffizien offiziell zurückgegeben wurden.
1972 verkaufte die Familie Sitwell das Anwesen an die Familie Posarelli, die es heute noch führt. Montegufoni ist heute ein luxuriöser Urlaubsort im Chianti, der in 39 wunderschöne Ferienwohnungen aufgeteilt ist.
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© Alice Pilastri