Kreta die größte der griechischen Inseln, ist ein wahres Juwel im Mittelmeer, das mit seiner beeindruckenden Schönheit, charmanten Dörfern und einem tief verwurzelten kulturellen Erbe begeistert. Egal, ob Sie leidenschaftlicher Strandliebhaber, Geschichtsinteressierter oder Gourmet sind – diese sonnenverwöhnte Insel hält für jeden Geschmack das Passende bereit. Kreta ist das ideale Ziel für einen einwöchigen Urlaub, da sie eine Fülle an Erlebnissen und atemberaubenden Landschaften bietet.
In diesem Artikel präsentieren wir Ihnen eine sorgfältig ausgearbeitete Reiseroute, die Ihnen hilft, Ihre Zeit auf Kreta optimal zu nutzen und die Vielfalt dieser wunderschönen Insel in vollen Zügen zu genießen.
Tag 1: Heraklion entdecken
Entdecken Sie Heraklion, die lebendige Hauptstadt Kretas, in der sich Jahrtausende der Geschichte auf faszinierende Weise mit dem modernen Leben verbinden. Im Archäologischen Museum von Heraklion erwartet Sie die umfangreichste Sammlung minoischer Funde weltweit die Ihnen einen eindrucksvollen Einblick in die älteste Hochkultur Europas bietet.
Spazieren Sie zur imposanten Festung Koules, der venezianischen Hafenfestung mit spektakulärem Blick auf das Meer, und tauchen Sie anschließend auf dem historischen Markt von 1866 in das geschäftige Treiben ein, wo Sie frische, lokale Produkte und kretische Spezialitäten probieren können.
Kunst- und Kulturinteressierte sollten die Basilika San Marco mit ihrer Kunstgalerie ebenso wenig verpassen wie das Historische Museum von Kreta, das die bewegte Geschichte der Insel eindrucksvoll nachzeichnet.
Genießen Sie den Sonnenuntergang bei einem Spaziergang entlang der Strandpromenade, besuchen Sie die eindrucksvolle Kathedrale Agios Minas für einen Moment der Ruhe und lassen Sie den Tag mit einem typisch kretischen Gericht in einer traditionellen Taverne ausklingen.
Heraklion ist eine faszinierende Mischung aus Geschichte, Kultur und Gastronomie – ein Reiseziel auf Kreta, das unvergessliche Eindrücke und authentische Urlaubserlebnisse verspricht.
Tag 2: Den Palast von Knossos besichtigen
Nur etwa 6 km von Heraklion entfernt liegt der berühmte Palast von Knossos, ein Meisterwerk der minoischen Zivilisation aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. Die weitläufige Palastanlage erstreckt sich über rund 22.000 m² und diente einst als politisches, wirtschaftliches und religiöses Zentrum Kretas. Im Mittelpunkt stand ein großer Innenhof, umgeben von königlichen Gemächern, Verwaltungsräumen, Lagern und Werkstätten.
Beim Rundgang durch die Ruinen können Besucher die beeindruckende Architektur und die kunstvoll restaurierten Fresken bewundern, darunter die berühmten Wandmalereien im Thronsaal und in den Gemächern der Königin. Mit dem Palast von Knossos sind zudem einige der bekanntesten Mythen der Antike verbunden, wie die Legende vom Minotaurus und dem von Daidalos erbauten Labyrinth.
Die ersten systematischen Ausgrabungen begannen im 19. Jahrhundert unter der Leitung des Archäologen Sir Arthur Evans, der große Teile der Anlage freilegte und teils kontrovers diskutierte Rekonstruktionen vornahm.
Heute zählt Knossos zu den wichtigsten archäologischen Stätten Griechenlands und bietet eine faszinierende Reise in die Geschichte der minoischen Hochkultur – ein Ausflugsziel, das Sie bei einem Aufenthalt in Heraklion auf Kreta nicht verpassen sollten.
Tag 3: Auf nach Chania
Über eine malerische Panoramastraße entlang der Nordküste Kretas erreichen Sie Chania – eine Stadt, die wie ein lebendiges Mosaik aus Kulturen und Geschichte wirkt. Gepflasterte Gassen, der romantische venezianische Hafen und der berühmte ägyptische Leuchtturm ziehen Besucher sofort in ihren Bann.
Chania vereint auf einzigartige Weise arabische, venezianische und osmanische Einflüsse. Entlang der Strandpromenade reihen sich traditionelle Tavernen, moderne Restaurants und lebhafte Cafés aneinander und laden dazu ein, die kretische Küche und das mediterrane Flair zu genießen.
Bei einem Spaziergang durch die Altstadt können Sie das jüdische und muslimische Viertel entdecken, die historische Architektur bewundern, Museen besuchen und in charmanten Boutiquen und Souvenirläden stöbern. Zu den Höhepunkten zählen der ägyptische Leuchtturm – das Wahrzeichen von Chania – sowie die Festung Firka, die eindrucksvoll von der bewegten Vergangenheit der Stadt zeugt.
Ebenfalls sehenswert sind die Neoria, die alten venezianischen Werften, und die lebhafte Piazza Splatzia, das Herz des ehemaligen türkischen Viertels. Die Kathedrale von Chania und das Volkskundemuseum runden eine Entdeckungstour ab, die die Seele Kretas widerspiegelt und einen Besuch dieser außergewöhnlichen Altstadt zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.
Tag 4: Den Strand von Elafonissi entdecken
Planen Sie einen Tagesausflug zum traumhaften Strand von Elafonissi, an der Südwestspitze Kretas – einem der berühmtesten Strände der Insel. Dank seines feinen, weißen Sandes mit zart rosafarbenen Nuancen und dem kristallklaren, türkisfarbenen Wasser wird Elafonissi oft als die „Karibik des Mittelmeers“ bezeichnet.
Der Hauptstrand ist gut organisiert und verfügt über Liegestühle, Sonnenschirme und einfache Infrastruktur. Wer es ruhiger mag, findet etwas abseits auch naturbelassene, weniger besuchte Strandabschnitte. Direkt gegenüber liegt eine kleine Insel, ebenfalls Elafonissi genannt, die bei Ebbe über eine Sandbank bequem zu Fuß erreichbar ist. Hier erwarten Sie stille Buchten, unberührte Natur, ein Leuchtturm und eine kleine Kapelle – ideal für entspannte Stunden abseits des Trubels.
Elafonissi steht unter Naturschutz und ist ein wichtiger Lebensraum für die geschützten Caretta-Caretta-Meeresschildkröten sowie für über hundert seltene Pflanzenarten. Besonders eindrucksvoll ist ein Besuch zum Sonnenuntergang: Wenn die Sonne im Meer versinkt, spiegeln sich spektakuläre Farben auf Wasser und Sand und machen diesen Ort zu einem unvergesslichen Highlight Ihres Kreta-Urlaubs.
Tag 5: Die Samaria-Schlucht
Setzen Sie Ihre Tour entlang der Südküste fort und fahren Sie ins Landesinnere zur beeindruckenden Samaria-Schlucht – mit ihren rund 16 km unberührter Natur der längste Canyon Europas und ein absolutes Highlight für Wanderfreunde und Naturliebhaber.
Dieser spektakuläre Canyon im Nationalpark der Weißen Berge wurde über Jahrtausende vom Fluss Tarraios geformt. An einigen Stellen erreicht die Schlucht eine Tiefe von bis zu 600 Metern, während sie sich an der berühmten Engstelle „Portes“ auf nur etwa 3 Meter verengt – ein unvergessiger Abschnitt der Wanderung.
Die Durchquerung der Samaria-Schlucht erfordert eine gute körperliche Verfassung und nimmt in der Regel einen ganzen Tag in Anspruch. Unterwegs erleben Sie eine einzigartige Flora und Fauna mit über 450 Pflanzenarten und der scheuen Wildziege Kri-Kri, dem Symbol des Nationalparks.
Der klassische Einstieg in die Wanderroute befindet sich in Xyloskalo, auf der Omalos-Hochebene, wo sich bereits zu Beginn atemberaubende Ausblicke bieten. Das Ziel ist das Küstendorf Agia Roumeli, in dem Sie nach der anspruchsvollen Tour am Strand entspannen und typische kretische Gerichte in den Tavernen genießen können.
Die Samaria-Schlucht, von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgezeichnet, verbindet Abenteuer, Geschichte und spektakuläre Natur und bleibt jedem Besucher als einmaliges Erlebnis auf Kreta in Erinnerung.
Tag 6: Loutro entdecken
Wenn Sie nach Osten weiterreisen, erreichen Sie Loutro – einen beinahe mythischen Ort auf Kreta, an dem sich Abgeschiedenheit und natürliche Schönheit auf einzigartige Weise vereinen. Das kleine Fischerdorf, umgeben von majestätischen Bergen und kristallklarem Meer, ist nur per Boot oder über einen schmalen Wanderpfad zugänglich. Diese Abgeschiedenheit macht Loutro zum idealen Reiseziel für alle, die Ruhe, Authentizität und Ursprünglichkeit suchen.
Die Architektur ist schlicht und dennoch bezaubernd: Weiß getünchte Häuser schmiegen sich hufeisenförmig an die Bucht und blicken direkt auf das tiefblaue Wasser – eine Postkartenkulisse, in der die Zeit stillzustehen scheint. Die Strände von Loutro, darunter der zentrale Dorfstrand und der nahegelegene Finikas Beach, bieten feinen Kies, glasklares Wasser und eine Atmosphäre fernab vom Massentourismus. Da es in Loutro keine Autos gibt, erkundet man den Ort zu Fuß oder mit dem Boot – ideal, um die Langsamkeit wiederzuentdecken und wirklich abzuschalten.
Loutro ist die perfekte Wahl für alle, die in die unberührte Natur Kretas eintauchen, einen einfachen, authentischen Lebensrhythmus erleben und weit weg von der Hektik der modernen Welt neue Kraft schöpfen möchten.
Tag 7: Matala
Matala, ein bezauberndes Dorf an der Südküste Kretas, verzaubert mit seiner besonderen Mischung aus Natur, Geschichte und Hippie-Flair. Der goldene Strand von Matala mit seinem kristallklaren Wasser und den berühmten Höhlen in den steilen Felsklippen bildet das lebendige Herz dieses Ortes.
Die in den Felsen gehauenen Höhlen dienten einst als Wohnstätten und wurden in den 1960er- und 1970er-Jahren zum Rückzugsort für junge Hippies aus aller Welt – darunter auch Legenden wie Bob Dylan und Janis Joplin. Noch heute ist die Atmosphäre von Freiheit, Kreativität und unkonventionellem Lebensstil in Matala spürbar.
Bei einem Spaziergang durch das farbenfrohe Dorf entdecken Sie gemütliche Tavernen, kleine Läden, Street-Art und eine entspannte Stimmung, die den besonderen Charakter dieses Küstenortes prägt. Ein Highlight ist das jährlich im Juni stattfindende Matala Beach Festival, das mit Live-Musik, Kunst und kulturellen Events die Hippie-Vergangenheit des Dorfes feiert.
Abenteurer und Naturliebhaber sollten zudem den nahegelegenen Red Beach besuchen, der mit seinem rötlichen Sand, dem türkisfarbenen Wasser und seiner abgeschiedenen Lage als einer der außergewöhnlichsten Strände Kretas gilt.
Matala ist eine einzigartige Ecke von Kreta, in der sich Entspannung, Kultur, Musikgeschichte und landschaftliche Schönheit vereinen – ein Reiseziel, das bei keinem Kreta-Urlaub fehlen sollte.
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